Neues aus der Welt der Digitalfotografie Januar 2012

In Zusammenarbeit mit dem Magazin PHOTOGRAPHIE präsentieren wir Ihnen brandaktuelle Infos zu den neuesten Produkten rund um die digitale Fotografie.

Zusätzlich finden Sie hier interessante Kultur- und Ausstellungs-Tipps.

 

 

Nikon D4

Nikon stellt mit der D4 einen schnellen und lichtstarken Profiboliden vor. Mitte Februar soll die DSLR mit 16,2-MP-Vollformat-Sensor bei ausgesuchten Vertriebspartnern zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 5.930 Euro über den Ladentisch gehen. Ab Mitte März wird außerdem ein neues Porträttele 1,8/85 mm für 530 Euro (UVP) erhältlich sein. Eine bessere Bildqualität, eine höhere Geschwindigkeit und eine gesteigerte Präzision beim Fotografieren und Filmen verspricht Nikon und richtet die D4 auf die Anforderungen der Sport- und Reportagefotografie aus. Der Vollformat-Sensor mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 50 bis 204.800 (ISO 100 bis 12.800 ohne Erweiterung) soll dank einer neuen Bildverarbeitungs-Engine und der in den Sensor integrierten Signalverarbeitung ein geringeres Rauschen und einen erhöhten Dynamikumfang ermöglichen. Beachtenswert sind außerdem das neue Motiverkennungssystem mit einem 91.000-Pixel-RGB-Sensor, das sich positiv auf den Autofokus wie die Belichtungsautomatik auswirkt, der optimierte Autofokus mit 51 Messfeldern (darunter 15 Kreuzsensoren), die bis zu einer Lichtstärke von f/5,6 uneingeschränkt arbeiten, und der Verschlussmechanismus aus Kevlar-Kohlefaser-Verbundmaterial, der auf einen Standardlebenszyklus von 400.000 Auslösungen ausgelegt ist.

Weitere Infos unter: www.nikon.de

 

Fujifilm stellt seine spiegellose Systemkamera X-Pro1 vor

Die Fujifilm X-Pro1 soll ab Mitte März in den Handel kommen, eine Preisempfehlung gibt es derzeit noch nicht. Hier die Eckdaten: 16,3 Megapixel APS-C-X-Trans-CMOS-Sensor, EXR Prozessor Pro, Fujifilm-X-Bajonett, Multi-Hybrid-Optischer-Sucher, elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln, 3-Zoll-Display mit 1.23 Millionen Pixeln. Die X-Pro1 wird zusammen mit drei Festbrennweiten vorgestellt: 2/18 mm, 1,4/35 mm und 2,4/60 mm Makro.

Weitere Infos unter: www.finepix.de

 

Canon PowerShot G1 X

„Bildqualität und Bildsteuerung auf DSLR-Niveau“ verspricht Canon bei seiner neuen High-End-Kompaktkamera PowerShot G1 X (UVP 750 Euro). Das Modell bietet neben einem großen Bildsensor und 4-fach-Zoomobjektiv ein dreh- und schwenkbares 3,0-Zoll-Display. Canon sieht sein Kompaktkamera-Flaggschiff PowerShot G1 X als Ergänzung zur professionellen DSLR-Ausrüstung. Das Herz der Kompakten ist der 18,7 x 14,3 mm große 14,3-Megapixel-CMOS-Sensor. Im Vergleich zum kleineren Schwestermodell PowerShot G12 ist die Sensor-Oberfläche 6,3 mal größer. Die G1 X verfügt über ein ins Metallgehäuse integriertes Objektiv mit 4fach optischem Zoom (28-112 mm KB), ein 3 Zoll großes, dreh-und schwenkbares Display (920.000 Bildpunkte) sowie einen optischen Bildstabilisator, einen RAW-und Full-HD-Video-Modus. Die PowerShot G1 X soll ab Ende Februar zum Preis von 750 Euro (UVP) erhältlich sein.

Weitere Infos unter: www.canon.de

 

Kultur-Tipps:

 

Mark Laita mit animalisch-ästhetischen Bildern in Berlin – Typografie der Tiere


© Mark Laita, Beautiful Pit Viper, 2010

Wie ein Schriftzeichen aus einem fernen Land schlängelt sich die asiatische Grubenotter auf dem schwarzen Hintergrund. Und auch ihre Model-Kolleginnen, eine weißrot geringelte Königsnatter, eine asiatische Langnasennatter und eine Texas-Klapperschlange bilden anmutige Ornamente, als könnte man aus dem Schlangensammelsurium ganze Sätze bilden. Für seine Serie „Serpentine“ hat der amerikanische Fotograf Mark Laita mehr als hundert der gefährlichsten Schlangen abgelichtet. Auch Laitas Serien „Sea“ und „Amaranthine“ lesen sich wie eine Typografie aus Tieren. Erstmals in Europa zeigt die Galerie Camera Work die anmutigen Stillleben der drei Serien. In der zeitgenössischen, künstlerischen Tierfotografie haben sie ihren Platz schon jetzt gesichert. Wer sich die imposante Riesenkrake, den Tanz der Seesterne oder das typografische Spiel der Schlangen nicht entgehen lassen möchte, sollte bis zum 17. März einen Besuch in Berlin einplanen.

Weitere Infos unter: www.camerawork.de

 

Von Beuys bis Warhol – Klemms Künstler

Andy Warhol, Frankfurt/Main 1981 © Barbara Klemm

Barbara Klemms Königsdisziplin ist das Porträt. „Sie hat die Großen und die noch viel Größeren porträtiert“, schreibt Durs Grünbein vor einem Jahr in einer Laudatio, „aber nie sieht man bei ihr Giganten, sondern immer nur Sonderlinge an ihren Arbeitsplätzen, kauzige oder quirlige Wesen in den verschiedenen Stadien der Selbstbehauptung.“ Vom 24. Februar bis zum 29. April zeigt die Kestnergesellschaft Klemms Künstlerporträts, darunter erstmals Fotografien der Maler Daniel Richter und Alex Katz sowie neue Aufnahmen von Richard Serra und Neo Rauch.

Weitere Infos unter: www.kestnergesellschaft.de

Hinterlasse einen Kommentar

Name: (erforderlich)

eMail: (erforderlich)

Website:

Kommentar:

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft. Bis dahin ist Ihr Kommentar nur für Sie selber sichtbar.